Dezember 2011
Ehrenamtstag 2011
Tag des Ehrenamts: "Christlicher Glaube motiviert, sich zu engagieren!"
EKHN lädt verdiente ehrenamtliche Leitungspersonen zu Feierstunde
Zu einer Feierstunde hat die Ehrenamtsakademie der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) am Internationalen Ehrenamtstag, 5. Dezember, verdiente frühere, ehrenamtliche Leitungspersonen ins Jagdschloss Kranichstein bei Darmstadt eingeladen. Ministerin a.D. Karin Wolff, Vorsitzende des Kuratoriums der Ehrenamtsakademie konnte dabei etliche ehemalige Mitglieder der Kirchenleitung und des Kirchensynodalvorstand begrüßen. Gekommen waren auch Trägerinnen und Träger der Martin-Niemöller-Medaille, der höchsten Auszeichnung der EKHN für besondere Verdienste in der Landeskirche.
Information über die Arbeit der Kirche
Kirchenpräsident Dr. Volker Jung und die Stellvertretende Präses der Kirchensynode Pfarrerin Dr. Susanne Bei der Wieden informierten die Ehrengäste über Diskussionen und Entscheidungen, die die EKHN gegenwärtig beschäftigen. So wurde über die aktuelle Stellungnahmen der Synoden gegen Rechtsextremismus oder die Fluglärmbelastung berichtet. Jung erläuterte auch den aktuellen Stand der Arbeit der Kirchenleitung, die sich in den vergangenen Jahren nach der Kirchenordnungsänderung stark verändert habe.
Gäste, die die Kirche in besonderem Maße geprägt haben
Unter den Gästen waren unter anderem die früheren Vorsitzenden des Kirchensynodalvorstands Prof. Otto Rudolf Kissel und Prof. Karl Heinrich Schäfer sowie als besondere Gäste die früheren Kirchenpräsidenten Helmut Spengler und Prof. Peter Steinacker.
Mit anderen teilen
Anlässlich des Internationalen Ehrenamtstags sagte Kirchenpräsident Jung, das Ehrenamt sei und bleibe eine „Stütze unserer Gesellschaft“. Studien zeigten, dass die Kirchenbindung bei den Ehrenamtlichen überdurchschnittlich hoch ist. „Der christliche Glaube motiviert offenbar in besonderer Weise, sich ehrenamtlich zu engagieren, und zwar innerhalb und außerhalb der Kirche“, so der Kirchenpräsident: „Tief im christlichen Glauben ist das Bewusstsein dafür verankert, dass Menschen nicht aus sich selbst leben, sondern von dem, was sie von Gott her empfangen und dass es darum geht, dies mit anderen zu teilen.“
Die Ehrenamtsakademie
Die Ehrenamtsakademie der EKHN wurde im Jahr 2003 errichtet. Sie bietet Fortbildung für leitende Ehrenamtliche in den Gremien der EKHN an und ist zuständig für die Weiterentwicklung des Themas Ehrenamt in der Evangelischen Kirche. Die Einrichtung will die Anerkennung Ehrenamtlicher fördern, damit „Ehrenamtliche ihre verantwortungsvollen Tätigkeiten weiterhin gerne wahrnehmen und trotz mancher Belastungen die Freude an ihrem Ehrenamt behalten.
Verantwortlich: gez. Pfarrer Martin Reinel
Bildunterschrift: (Bild von Martin Reinel)
Begegnung mit verdienten Ehrenamtlichen der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) am Tag des Ehrenamts: Die Vorsitzende des Kuratoriums der Ehrenamtsakademie Ministerin a.D. Karin Wolff (l.) und Kirchenpräsident Volker Jung (r.) zusammen mit Professor Dr. Otto Rudolf Kissel, Präsident des Bundesarbeitsgerichts a.D. und Bettina Kratz Träger/in der Martin-Niemöller-Medaille. Kissel gehörte insgesamt 22 Jahre lang der EKHN-Kirchensynode und war deren Präses zwischen 1969 und 1986. Die frühere Studiendirektorin Bettina Kratz erhielt die Martin-Niemöller-Medaille für ihre Verdienste als Initiatorin des christlichen Schuldbekenntnisses gegenüber den Juden im Grundartikel der EKHN.
(Bilder von Edith Hoell)








